Ostfriesland-Cup 2027: A-Klassen-Meister erhält erstmals Chance auf Teilnahme

Der Ostfriesland-Cup bleibt auch 2027 ein Turnier mit 16 Mannschaften – doch der Weg ins Teilnehmerfeld wird erweitert. Erstmals erhält ein Verein aus der Ostfrieslandklasse A die Möglichkeit, sich sportlich für den Wettbewerb zu qualifizieren. Damit öffnet der Veranstalter den Wettbewerb ein Stück weiter in Richtung Basisfußball.

Neuer Zugang zum Teilnehmerfeld

Die Grundstruktur der Qualifikation bleibt bestehen: Der TuS Pewsum ist als einziger ostfriesischer Landesligist automatisch gesetzt, ebenso der Sieger des Ostfriesland-Cups 2026. Aus der Bezirksliga Weser-Ems 1 kommen die acht bestplatzierten Teams hinzu, aus der Ostfrieslandliga die ersten fünf. Neu ist der letzte Startplatz, der künftig zwischen den beiden Staffelmeistern der Ostfrieslandklasse A ausgespielt wird. Sie treffen nach Saisonende auf neutralem Platz aufeinander. Der Sieger komplettiert das Feld.

Allerdings gibt es Ausnahmen: Sollte einer der beiden Meistervereine bereits über eine andere Mannschaft für das Turnier qualifiziert sein, entfällt das Entscheidungsspiel. Sind beide Vereine schon vertreten, geht der freie Platz an den Sechstplatzierten der Ostfrieslandliga. Weiterhin gilt, dass zwei Mannschaften desselben Vereins nicht gleichzeitig teilnehmen dürfen.

Gruppenphase und Spielorte

Am Turnierformat selbst wird nicht gerüttelt. Das Eröffnungsspiel steigt am 27. Juni 2027 beim Titelträger des Vorjahres, der unabhängig von der Spielklasse seines Gegners Heimrecht besitzt. Gespielt wird in vier regional eingeteilten Gruppen mit jeweils vier Mannschaften. Die Auslosung der Begegnungen findet am 1. Juni 2027 statt.

Eine praktische Änderung betrifft die Abendspiele. Sie beginnen künftig um 19.30 Uhr statt wie bisher um 19 Uhr. Hintergrund ist die mögliche Verlängerung in den Viertel- und Halbfinals. Diese Partien müssen auf Plätzen mit geeigneter Flutlichtanlage stattfinden. Kann ein Verein diese Voraussetzung nicht erfüllen, erhält zunächst der Gegner das Heimrecht. Ist auch dort keine taugliche Anlage vorhanden, wird das Spiel auf einen neutralen Platz verlegt.

Finale und Supercup

Das Finale des Ostfriesland-Cups 2027 ist für den 24. Juli im Ellernfeld-Stadion in Aurich angesetzt. Zusätzlich soll der Turniersieger erneut das Recht erhalten, auf eigener Anlage ein Supercup-Spiel gegen Regionalligist Kickers Emden auszurichten.

Von Hauke

Fußball-Fan seit der Jugend, hat für den Kickers-Kurier geschrieben, fürs Butenlandbladdje, hat ein Oberliga-Spiel live kommentiert

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