Rene Carstens ist erst vor Kurzem von Firrel nach Borssum gewechselt. Für den Emder war es ohne eigene Schuld ein ganz bitterer Abend gegen die früheren Mitspieler.
Rene Carstens ist erst vor Kurzem von Firrel nach Borssum gewechselt. Für den Emder war es ohne eigene Schuld ein ganz bitterer Abend gegen die früheren Mitspieler.

Es gibt diese Tage, an denen einfach gar nichts klappt. Für Blau-Weiß Borssum war das Halbfinalspiel im Ostfriesland-Cup (in Riepe, da das eigene Ems-Stadion nicht nutzbar war), so einer. Schon nach nicht einmal zwei Minuten lag der Ball am Mittwochabend im eigenen Netz – abgefälscht, unglücklich, symptomatisch. Am Ende stand ein 1:6 gegen den Landesligisten GW Firrel, und selbst das wirkte fast noch schmeichelhaft.

Die Borssumer, zuletzt noch als Comeback-Könige gegen Hinte gefeiert, liefen diesmal vom Anpfiff weg hinterher – körperlich, geistig, spielerisch. Firrel war schneller, wacher, präziser. Und Borssum? Immer einen Schritt zu spät. Ein verunglückter Ballverlust hier, ein Elfmeterfoul dort – die Fehlerkette riss in den ersten 20 Minuten nicht ab. Zur Pause stand es 0:5, die Partie war da schon längst entschieden.

Immerhin: In Halbzeit zwei ließ Firrel Gnade walten, das Tempo wurde rausgenommen. Ein feines Freistoßtor von Gereke zum 6:0 und ein spätes Borssumer Ehrentor durch Amroun sorgten noch für kosmetische Korrekturen. Viel mehr blieb den Blau-Weißen nicht.

Von togo

Hat Trainerschein und Lust zum Schreiben - gefährliche Mischung. Findet Schirischelte billig und kann Schwalben nix abgewinnen. Höchste erreichte Ligen: Kreisliga (Spieler), Landesliga (Trainer), Oberliga (Funktionär).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert